Sonntag, 25. November 2012

Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg. Das, was wir Weg nennen, ist Zögern


Heute ist mal wieder einer dieser Tage, wo ich zu viel von mir und allen anderen erwarte. Meine Erwartungen gehen in das Unendlich, nur erreicht werden sie nicht. Ich bin unzufrieden mit der Welt und allen anderen aber wohl am meisten mit MIR.  Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach mal wieder zu viel Zeit habe mir Gedanken zu machen, oder an dem Film "Into the wild" , den ich mir gestern vor dem schlafen gehen angeschaut habe & der mich total berührt hat. Vielleicht war er es, der mich darüber nachdenken lässt, was zum  Glücklich seins &  glücklich werden dazugehört . Manchmal habe ich das Gefühl dass ich es nicht kann, wirklich glücklich sein. Ich glaub manchmal ich bin dafür nicht ausgelegt, eine tiefe Zufriedenheit zu spüren vielleicht aber habe ich sie auch noch nie gespürt & aus angst mir könnte das Gefühl gefallen, mache ich dicht bevor es überhaupt dazu kommt. Mein Leben geplagt von Selbstzweifeln, der Frage nach dem Sinn & dem Warum. Wenn ich mich selbst beschreiben müsste, würde ich sagen " Ich versuche in jedem nur das beste zu sehen, mit jedem klar zukommen, den anderen meine & ihre Grenzen aufzuzeigen" Nur ich selbst bin die Ausnahme. Denn der einzige mit dem ich nicht klar komme bin Ich.

Sonntag, 11. November 2012

I just need to be free


Frei sein. Ungebunden sein. Kein Abhängigkeit spüren. Doch ich bin kein Vogel & selbst die sind - wenn auch nur ab und an - Herdentiere. Viel zu lange war ich allein. Alleine in meiner Wohnung, alleine mit meinen Gedanken, alleine mit meinen Hoffnungen & vor allem alleine mit meinen Träumen. Doch was hat sich geändert?!? Sind wir mal ehrlich. Nichts. Neue Wohnung, neue Stadt, neue Menschen & doch gehe ich den selben Weg wie noch vor einem halben Jahr.& wie schrieb Hermann Hesse in Eine Fußreise im Herbst: " Indem ich alleine dahinmarschierte, fiel mir ein, dass ich im Grunde alle meine Wege so einsam gemacht habe, und nicht nur die Spaziergänge sondern alle Schritte meines Lebens." Es ist nicht so dass ich mir das so ausgesucht hatte. Ich hatte nur sehr früh damit angefangen, mich vor Menschen zu verschließen, Gefahren auszuweichen & zu fliehen. Gleichzeitig hatte ich nähe gesucht & meist nicht gefunden was ich gesucht hatte. Hatte mich an Menschen gehangen & geklammert - weil ich nicht verlieren wollte & was viel wichtiger war, nicht konnte. Genau das war der Grund warum sie letzten Endes dann weg waren. Also fing ich an loszulassen, sobald mir jemand zu nahe kam, sie einfach wegzuschieben. Ich erwartete zu viel, bekam zu wenig & schloss damit ab. Ich packte mein Herz in eine Schublade, verschloss diese, zog den Schlüssel  & warf ihn in die Strömung. Nur eins hatte ich in meiner Gleichung vergessen. Dies ist der Weg der Einsamen. But i just need to be free.

Montag, 5. November 2012

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ich habe gerade einen guten artikel gelesen von einer tutorin von mir und dachte der bringts direkt auf den punkte ;-)
viel spaß beim lesen =)

Donnerstag, 1. November 2012

Geträumt wird nur, wenn es auch in Erfüllung gehen kann..


"Warum bist du so traurig??" fragte das kleine Mädchen. "Weil ich verletzt worden bin!" antwortet Sie. " Aber wenn dich jemand verletzt hat muss man des seiner Mama sagen & dann bekommt der ganz dolle schimpfe" entgegnet die kleine. 

Ja verletzt wird man leicht. Ob unbewusst oder bewusst. Wo ist die Zeit hin, wo alles so einfach schien? Wo nicht ständig alles zerdacht wurde. Wo nicht jedes Wort mittels einer Goldwaage abgewägt wurde, interpretiert und zerpflügt, bis am ende nichts mehr davon übrig war. Viel zu schnell wurde man erwachsen &   wollte es auch werden. Hätte man nur damals schon gewusst, dass das erwachsen werden nichts als ärger mit sich bringt, hätte man es sich sicherlich nicht gewünscht. Denn mit dem erwachsen werden ging die Unbeschwertheit verloren & nicht nur die. Auch kam die Liebe hinzu, die öfters schwer lastend als einfach nur leicht erscheint & die jedes noch so tolle Verhältnis auf dauer kaputt macht. Ja die Liebe macht alles kompliziert. Dort wo sie Brücken bauen sollte, reißt sie, sie ein. Dort wo sie Wunden heilen sollte, reißt sie sie auf. Dort wo sie alles vereinfachen sollte macht sie alles kompliziert. Die Hoffnung die sie auch bringt, wird meist sofort mit den Füßen getreten & oder  im Keim erstickt. Und zurück bleibt nur die " Was Wäre Wenn - Frage "