Und wenn die Welt plötzlich still steht und man nur noch alles
verschwommen wahrnimmt, weiß man dass ist der Himmel auf Erden und dass
man hier nie mehr weg will. Man fühlt sich als würde man schweben und
man wird alles meistern können wenn man nur daran glaubt. Man hofft so
sehr und klammert sich an seine Hoffnung und die Liebe die der Herr zu
geben hat, dass man gar nicht damit rechnet, dass am ende ein resultat
folgt mit dem man nicht gerechnet hatte und das einen eiskalt erwischt.
Ja ich bin gläubig, doch manchmal fehlt mich die Kraft weiter daran zu
glauben, dass sich alles zum guten wenden wird, dass dies der Weg ist
der vom Herrn vorbestimmt wird. Manche sind vielleicht nicht gläubig und
klammern sich stattdessen an die Hoffnung, dass es sowas wie das
Schicksal gibt, dass es eine vorhherbestimmmung gibt, die nur das beste
mit uns im Sinn hat. Und jeder der Behauptet dass er an nichts glaubt,
belügt sich selbst.
Wir brauchen doch auch diese Hoffnung, was wären wir
denn ohne sie. Schlimmes wiederfährt jedem irgendwann & wenn es
auch für einen außenstehenden banal erscheinen mag, für einen selber, ja
für jeden individuell ist es ein schlag mitten ins Gesicht. Was tun
wenn man denkt es gibt keinen ausweg?
man fängt an sich an jeden
Grashalm zu klammern um nicht aufgeben zu müssen, um nicht als Versager
dazustehen. Was aber tun wenn die Hoffnung zu bröckeln beginnt. Der
schöne Schein trügt sagt man doch was tut man, wenn die Wirklichkeit
eine überfällt und einen nicht mehr loslässt.- Aufgeben?!? - nein man
kämpft weiter, man lässt nicht los, nicht solange es noch einen winzigen
Funken an Hoffnung gibt.
