Sonntag, 1. April 2012

Du wars alles für mich... 2

Nun liegst du nackt neben mir und schläfst.Unsere Körper berühren sich ganz leicht. Ich war dir noch nie so nah und doch hätte ich nicht weiter weg sein können. Seit ich dich kenne, wollte ich in deinen Armen einschlafen, wollte dich festhalten, nachdem wir miteinander geschalfen hatten und wollte nicht, dass jeder seine Sachen packt um in sein eigenes Bett zu verschwinden. Und nun, nun könnte ich mit dir einschlafen, dich berühren und doch fühle ich gar nichts dabei. Kommt das alles etwa 5 Jahre zu spät? Stattdessen liege ich nur wach in meinem Bett und frage mich, wann und ob ich dich rausschmeißen soll. 


Ja nun bin ich hellwach. Ich starre löcher an die Decke und denke über das Lied " Bitte bleib nicht wenn du gehst " - von Virginia Jetzt nach und überlege mir, dass es dieser Situation nicht ganz entspricht und ich es wohl oder übel umschreiben müsste in "Bitte geht nicht wenn du bleibst!". Das mit der Wirklichkeit und dem Traum ist doch einfach nur noch verrückt. Es ist doch einfach nur komisch, wenn wir daran denken, dass wir etwas wollen, was wir nicht haben können & wenn wir es dann haben könnten ist es uns egal. Es interessiert uns nicht mehr, es ist als hätten wir es nie begehrt.

Und wenn ich so neben dir liege & mir Gedanken darüber mache, wie ich meine Gefühle & meine Aufgewühlheit in Worte fassen kann, wird mir ganz warm ums Herz, denn ich rieche dich endlich wieder, ich hatte dich so lange nicht gerochen & du riechst noch immer so gut wie damals.  Aber andererseits denke ich mir, ich habe es so lange ohne dich ausgehalten, warum mich wieder abhängig von dir machen. Mein leben geht weiter auch ohne dich...

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